... im Süden von Korea: in Busan. - Ein kleiner Reisebericht vom letzten Wochenende:
Nachdem ja der erste geplante Trip auf eine Insel in der Nähe von Seoul flachgefallen ist wollten wir am letzten Wochenende wirklich mal raus aus Seoul. Die Wahl ist dann auf Busan, die zweitgrößte Stadt Koreas gefallen. Wir, also Berit und ich, sind am Freitag dann in 3 Stunden mit dem Schnellzug (KTX - einer der modernsten Züge und Schnellstrecken der Welt!) da hin gefahren. Den Freitagabend hatten wir schonmal verplant, weil wir in einen Hot Spa wollten. Das hat sich dann auch als wirkliches Erlebnis herausgestellt, weil die Spas hier in Korea ganz anders sind als die, die ich kenne. Zuerst geht man in einen "Nassbereich", der für Männer und Frauen getrennt ist, da ist man nackt. In diesem Bereich sind ein paar Becken mit heißem und kaltem Wasser und ein paar Saunen und ein "Waschbereich" - man wäscht sich nämlich davor und danach gründlich und dieser Waschbereich hat gut 1/3 dieses Raumes ausgemacht. Also haben wir angefangen, uns in diesem Waschbereich ein Plätzchen zu suchen mit Dusche, Hocker, Handtuch, Seife und Spiegel und uns erstmal schön gesäubert. Neben uns hatten die Frauen ihre kompletten Waschutensilien dabei inklusive Zahnbürste - die sind da dann wohl raus aus dem Spa, heimgefahren und direkt ins Bett. Wir haben uns nach dem Waschen jedenfalls zu diesen Becken mit dem heißen Wasser begeben und etwas hilflos geschaut, da hat uns dann eine der Damen in einem Becken mit dem Finger gezeigt, dass wir doch erst in dem weniger heißen Becken anfangen sollen. Naja, da haben wir uns dann reingelegt bis es zu heiß wurde und dann sind wir raus - das ganze mit ein paar anderen Becken noch und dann waren wir irgendwie schon ziemlich k.o. und wir sind wieder zu dem Waschbereich. Als wir da fertig waren haben wir uns so ne Art Pyjama angezogen, was wir am Eingang bekommen haben, und sind ein Stockwerk höher in den sog. Jimjilbang, einen riesigen Ruheraum mit Decken, wo man sich hinlegen konnte, einzelnen Räumen mit Matratzen wo man auch die Nacht drauf schlafen konnte (man kann da über Nacht bleiben - ohne Zeitbegrenzung), dann gab es noch Saunen und natürlich Internet, einen laufenden TV und einen Imbiss (das darf in Korea nicht fehlen...). Hier waren wieder Männer und Frauen zusammen. Wir haben uns dann eine Decke genommen und uns auf den Boden gelegt und sind beide eingeschlafen - es war so entspannend, ich hätte da über Nacht liegen bleiben können, wenn ich nicht doch mein Bett und Waschzeug im Backpackers gehabt hätte. Also haben wir uns dann wieder aufgerafft, um noch eine U-Bahn in den Backpackers zu bekommen. Der Backpackers war mitten in so einem Wohnklotz, die hier überall stehen, in einer normalen Wohnung. Da waren einfach ein paar Stockbetten in den Zimmern und man hatte außerdem eine gescheite Küche und ein Wohnzimmer - fand ich super!
Am Samstag sind wir dann zu einem Tempel gefahren, dem Beomeosa Tempel - den gibt es seit dem späten 7. Jahrhundert. Einen guten Eindruck davon bekommt man glaube ich auf den Bildern, die ich in den nächsten Tagen noch hochladen werde. Danach sind wir an den bekanntesten Strand Koreas gefahren: Haeundae Beach. Da liegen die Urlauber im Sommer angeblich aufeinander und der Strand von oben ist ein einziges Meer von Sonnenschirmen. Also im Sommer will ich da glaube ich nicht hin, aber am Samstag war es super - Sonne, Strand, Meer - wie im Urlaub! Nach dem Nachmittag am Strand haben wir uns dann noch aufgemacht in den Shopping-Teil Busans aufgemacht mit Straßenständen mit "sowaswie" Gucci-Handtaschen und daneben natürlich McDonalds und KFC. Die Querstraßen waren wirklich voll von Kleidungs- und Taschengeschäften, ich hab keine Ahnung, wie die sich da halten aber egal in welche Straße man geschaut hat, man hätte sich überall neu einkleiden können (insofern man nicht so viel Wert auf Qualität legt bei der Kleidung). Eine Straße weiter runter wurde es dann auch wirklich koreanisch - da gab es dann nur noch koreanische Bars, Restaurants, Spielwelten und auf einmal konnte niemand mehr auch nur EIN Wort Englisch. Das war auch die Zeit, in der wir unbedingt einen Subway (Sandwiches, nicht die U-Bahn!) gesucht haben und es uns bestimmt zwei Stunden gekostet hat um letztendlich am Bahnhof (wo unsere letzte Hoffnung war, Subway oder was Ähnliches zu finden) jemanden zu finden, der uns gesagt hat, dass es das in Busan nicht gibt - vielleicht in Seoul, aber auf keinen Fall in Busan. - Ja, in Seoul haben wir einen direkt außerhalb der Uni, und in Busan, mit 3 Mio Einwohnern, gibt es keinen. Wir haben dann darauf geschlossen, dass die Busaner die "typischen" Koreaner verkörpern, die u.a. nur koreanisch sprechen, noch nie im Ausland waren und auch nichts mit Subway anzufangen wüssten. Naja, der Abend endete dann spät und mit schmerzenden Füßen bei einer Art Sandwich (nicht annähernd vergleichbar mit Subway!!) in einem Laden in der Nähe vom Bahnhof - glorreich!
Den Sonntag wollten wir auch noch etwas nutzen, da der Zug erst nachmittags um 3 fahren sollte, und haben uns dazu entschlossen auf einen Fischmarkt und in den Hafen zu fahren und danach noch auf den Busan Tower - daher kommen dann auch die Bilder, die hoffentlich bald online kommen, mit dem Blick über Busan und auf das Meer. Dieses Bild gibt eigentlich auch gut das Wochenende in Busan wieder: Stadt, Meer, Strand - Urlaub!
Montag, 30. März 2009
Montag, 23. März 2009
Ein verplantes Wochenende...
Nachdem das Wochenende schon wieder wie im Flug vergangen ist, will ich gleich nochmal was davon erzählen, bevor das in der Woche wieder untergeht und dann schon das nächste Wochenende ansteht... Das war jetzt das dritte Wochenende hier und ich weiß nicht, wo die Zeit geblieben ist, vor allem weil dieses Wochenende letztendlich doch nichts geplant war, aber die Zeit wieder wie im Flug vergangen ist...
Eigentlich wollten wir auf eine Insel in der Nähe von Seoul fahren, um uns etwas an den Strand zu legen, in einem Spa die Füße hochzulegen und -frische- Luft einzusaugen. Allerdings hatten wir nicht damit gerechnet, dass alle Unterkünfte auf der Insel, die wir ausgesucht haben, komplett ausgebucht waren. Die anderen Inseln von Seoul wollten wir mal nicht ansteuern, da es um einiges länger gedauert hätte und komplizierter gewesen wäre, hinzukommen. Da wir dann auch nicht auf gut Glück auf diese eine Insel losfahren wollten, weil wir uns hier außerhalb von Seoul mit Englisch noch schlechter verständigen können als schon in Seoul, haben wir uns entschieden, in Seoul zu bleiben. Am Freitag waren wir dann sowieso auf eine Party mit internationalen Studenten eingeladen und den Samstag wollten wir in einem Spa hier in Seoul genießen. Weil wir außerdem sehr müde waren, wollten wir auch nur relativ kurz auf diese Party - naja, letztendlich waren wir glaube ich um 4 Uhr früh wieder da. Für den Spa konnten wir uns dann am Samstag auch nicht wirklich begeistern, dafür sind wir etwas Sightseeing gegangen. Zuerst waren wir - Berit, De und ich - am Cheonggyecheon bzw. Cheonggye Stream, einem Flußlauf in Seoul, der bis vor Kurzem durch eine große Straße überbaut war. Erst 2003 wurde damit begonnen diesen Flußlauf wieder auszugraben und neu anzulegen - was aber sehr gut gelungen ist! In der Gallerie sind ein paar Bilder dazu, allerdings kommen neue, sobald es hier richtig Frühling wird und alles blüht, dann muss es da wunderschön sein! Nachdem wir da etwas entlanggeschlendert sind sind wir noch in ein relativ traditionelles Viertel von Seoul gleich um die Ecke, Insadong. Entlang der Straße findet man erstmal alle möglichen Imbissbuden (wo ich meinem Magen zuliebe nichts esse), irgendwelche Taschenverkäufer und: Stände mit Filmen für 2500KRW, also beim aktuellen Wechselkurs weniger als 1,50EUR. Die Filme bekommt man dann auf eine DVD gebrannt und mit einem ausgedruckten DVD-Cover. Die Cover sind auf englisch, deutsch, niederländisch - bunt gemischt, aber die Filme sind auf englisch - und das ganze ist hier wohl legal... Neben diesen doch weniger "traditionellen" Läden gibt es in Insadong z.B. den einzigen Starbucks in Korea (soweit ich weiß), bei dem "Starbucks" über dem Eingang tatsächlich in koreanischen Schriftzeichen steht, es gibt Läden mit den traditionellen Gewändern und so einen (Souvenir-)Laden mit traditionellen Schnitzereien, Teesets, Kleidung etc. Mitten auf einer der Straßen in Insadong wurde außerdem eine koreanische Süßigkeit, Kkultarae, hergestellt. Diese Kkultarae sehen aus wie kleine Seidenknäuel und sind mit Nüssen gefüllt. Die "Seidenfäden" sind tatsächlich wahnsinnig dünne Honigfäden mit Maismehl dran, die um die Nussfüllung gewickelt werden. An dem Stand machen die alles frisch und performen die Herstellung dieser Honigfäden mit einem Unterhaltungswert, von dem sich viele TV-Shows was abschneiden könnten! Um diese Honigfäden zu bekommen wir nämlich erstmal ein Loch in einen Klumpen Honig gemacht. Dieser Ring wir dann langsam auseinander gezogen und in Maismehl eingetaucht. Dann wird der Ring einmal gedreht und gefaltet, um dann zwei Lagen von diesem Ring zu haben - ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, jedenfalls wird dieser Ring immer wieder in Maismehl getaucht und dann so gefalten, dass sich die Lagen verdoppeln und man dann etliche Tausend sehr dünne Lagen bekommt. In der Gallerie sind auch wieder Bilder davon, aber ich weiß nicht, ob man da was erkennen kann, weil das alles hinter einer Scheibe gemacht wurde. De und ich haben uns dann eine Packung von diesen Kkultarae gekauft und sie eigentlich in einem Zug aufgegessen - ist eine sehr süße und "fadige" Angelegenheit, aber sehr sehr lecker!! Ich frag mich, ob man die in Deutschland auch bekommt und ob sie dann auch so gut schmecken, obwohl sie nicht so frisch sind. Werd ich aber definitiv mal suchen, wenn ich wieder da bin. Aber bis dahin ist ja noch n bisschen und es gibt hoffentlich noch ganz viel zu berichten!
Eigentlich wollten wir auf eine Insel in der Nähe von Seoul fahren, um uns etwas an den Strand zu legen, in einem Spa die Füße hochzulegen und -frische- Luft einzusaugen. Allerdings hatten wir nicht damit gerechnet, dass alle Unterkünfte auf der Insel, die wir ausgesucht haben, komplett ausgebucht waren. Die anderen Inseln von Seoul wollten wir mal nicht ansteuern, da es um einiges länger gedauert hätte und komplizierter gewesen wäre, hinzukommen. Da wir dann auch nicht auf gut Glück auf diese eine Insel losfahren wollten, weil wir uns hier außerhalb von Seoul mit Englisch noch schlechter verständigen können als schon in Seoul, haben wir uns entschieden, in Seoul zu bleiben. Am Freitag waren wir dann sowieso auf eine Party mit internationalen Studenten eingeladen und den Samstag wollten wir in einem Spa hier in Seoul genießen. Weil wir außerdem sehr müde waren, wollten wir auch nur relativ kurz auf diese Party - naja, letztendlich waren wir glaube ich um 4 Uhr früh wieder da. Für den Spa konnten wir uns dann am Samstag auch nicht wirklich begeistern, dafür sind wir etwas Sightseeing gegangen. Zuerst waren wir - Berit, De und ich - am Cheonggyecheon bzw. Cheonggye Stream, einem Flußlauf in Seoul, der bis vor Kurzem durch eine große Straße überbaut war. Erst 2003 wurde damit begonnen diesen Flußlauf wieder auszugraben und neu anzulegen - was aber sehr gut gelungen ist! In der Gallerie sind ein paar Bilder dazu, allerdings kommen neue, sobald es hier richtig Frühling wird und alles blüht, dann muss es da wunderschön sein! Nachdem wir da etwas entlanggeschlendert sind sind wir noch in ein relativ traditionelles Viertel von Seoul gleich um die Ecke, Insadong. Entlang der Straße findet man erstmal alle möglichen Imbissbuden (wo ich meinem Magen zuliebe nichts esse), irgendwelche Taschenverkäufer und: Stände mit Filmen für 2500KRW, also beim aktuellen Wechselkurs weniger als 1,50EUR. Die Filme bekommt man dann auf eine DVD gebrannt und mit einem ausgedruckten DVD-Cover. Die Cover sind auf englisch, deutsch, niederländisch - bunt gemischt, aber die Filme sind auf englisch - und das ganze ist hier wohl legal... Neben diesen doch weniger "traditionellen" Läden gibt es in Insadong z.B. den einzigen Starbucks in Korea (soweit ich weiß), bei dem "Starbucks" über dem Eingang tatsächlich in koreanischen Schriftzeichen steht, es gibt Läden mit den traditionellen Gewändern und so einen (Souvenir-)Laden mit traditionellen Schnitzereien, Teesets, Kleidung etc. Mitten auf einer der Straßen in Insadong wurde außerdem eine koreanische Süßigkeit, Kkultarae, hergestellt. Diese Kkultarae sehen aus wie kleine Seidenknäuel und sind mit Nüssen gefüllt. Die "Seidenfäden" sind tatsächlich wahnsinnig dünne Honigfäden mit Maismehl dran, die um die Nussfüllung gewickelt werden. An dem Stand machen die alles frisch und performen die Herstellung dieser Honigfäden mit einem Unterhaltungswert, von dem sich viele TV-Shows was abschneiden könnten! Um diese Honigfäden zu bekommen wir nämlich erstmal ein Loch in einen Klumpen Honig gemacht. Dieser Ring wir dann langsam auseinander gezogen und in Maismehl eingetaucht. Dann wird der Ring einmal gedreht und gefaltet, um dann zwei Lagen von diesem Ring zu haben - ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll, jedenfalls wird dieser Ring immer wieder in Maismehl getaucht und dann so gefalten, dass sich die Lagen verdoppeln und man dann etliche Tausend sehr dünne Lagen bekommt. In der Gallerie sind auch wieder Bilder davon, aber ich weiß nicht, ob man da was erkennen kann, weil das alles hinter einer Scheibe gemacht wurde. De und ich haben uns dann eine Packung von diesen Kkultarae gekauft und sie eigentlich in einem Zug aufgegessen - ist eine sehr süße und "fadige" Angelegenheit, aber sehr sehr lecker!! Ich frag mich, ob man die in Deutschland auch bekommt und ob sie dann auch so gut schmecken, obwohl sie nicht so frisch sind. Werd ich aber definitiv mal suchen, wenn ich wieder da bin. Aber bis dahin ist ja noch n bisschen und es gibt hoffentlich noch ganz viel zu berichten!
Mittwoch, 18. März 2009
Mit bestem Gruß aus China...
Als ich hier angekommen bin, hat meine Mentorin schon über den sogenannten "Yellow Dust" gesprochen und gemeint, dass der in ein paar Wochen kommt und ich mir dann am besten einen Mundschutz besorgen sollte. Yellow Dust ist ein Sandsturm, der im Frühling aus China Richtung Osten weht. Neben Sand aus den immer stärker austrocknenden Wüstengebieten Chinas (Dank an die Abholzung) werden Industrieabgase, Viren und Bakterien in einer tatsächlich sichtbaren Staubwolke transportiert. Ein paar Satellitenbilder von der Staubwolke über Korea habe ich im Internet gefunden, da könnt ihr euch schon mal die Ausmaße vorstellen.[Link 1] [Link 2] Wenn ich in den nächsten Tagen hier mal Bilder mache, dann stelle ich die auch online, damit ihr euch das vorstellen könnt. Im Moment ist es zwar noch nicht schlimm, allerdings merke ich es schon durch einen kratzenden und verklebten Hals und trockene Augen - die Kontaktlinsen werde ich wohl in den nächsten Tagen durch meine Brille ersetzen...
Wir haben zuerst gestern daran gedacht, dass der Yellow Dust da sein könnte. Als Berit und ich gestern aus der Bib raus sind, war die Sonne zwar noch sichtbar, allerdings so von einem gelb-orangen Schleier umgeben, dass sie nicht mehr gestrahlt hat - den erhellten Sonnenball hat man gesehen, allerdings war das auch alles... Abends haben wir dann festgestellt, dass im Internet aktuell vom Yellow Dust die Rede ist und dass die Werte der Luftverschmutzung schon das erste kritische Level überschritten haben und die Risikogruppe, also z.B. Senioren, Kinder, Diabetiker, Herz- und Lungenkranke schon eine Maske tragen sollen. Im Internet gibt es eine stündlich aktualisierte Grafik mit den Verschmutzungswerten, da werde ich jetzt ab und zu einen Blick drauf werfen. Heute war der Wert bei 300 microgramm/m3, "unhealthy" und es wird empfohlen, lange und anstrengende Aktivitäten im Freien einzuschränken. Das nächste kritische Level ist bei 400 - das wird dann als "very unhealthy" bezeichnet und man soll keinen Sport mehr im Freien machen und lange und anstrengende Aktivitäten im Freien unterlassen (die Risikogruppe soll alle outdoor activities unterlassen). Ab einem Wert von 800 wird die Luftverschmutzung als "hazardous", also gefährlich eingestuft und man soll sich nur in Gebäuden aufhalten und die Aktivitäten auf einem niedrigen Level halten. Ich bin gespannt, bis zu welchem Level wir kommen und vor allem, wie lange das dann immer anhält - ob es nur tageweise ist oder man sich wirklich mehrere Tage am Stück geht.
Wer sich schonmal ein Bild (oder Video) vom Yellow Dust machen will, der kann in Google oder Youtube z.B. "Yellow Dust" oder "Yellow Sand" eingeben und sich einen Eindruck davon verschaffen.
Abgesehen von diesen "düsteren" Aussichten freue ich mich schon auf einen China-Trip Anfang Mai. Wir wollen zu acht - alles Deutsche ;-) - zuerst nach Peking, dann nach Shanghai und Hongkong mit einem Abstecher nach Macao - das ganze in insgesamt acht Tagen mit Flugzeug und Schiff. Die Idee hatten Justus und ein paar andere Jungs von der Ajou Uni in Suwon - und Berit und ich schließen uns dem sehr gerne an! Geplant hatte ich sowieso, mir Shanghai und Hongkong anzuschauen, aber in der Gruppe wird es glaube ich richtig schön und ich hätte wohl nicht noch Peking und Macao reingepackt. Die Organisation steht quasi auch schon - kommt alles von den Jungs, Berit und ich stimmen nur noch mit steigender Vorfreude zu ;-)!
Soviel zum aktuellen Stand in Seoul - abgesehen vom Yellow Dust, der etwas nervt weil ich permanent mit trockenem Hals und verklebten Augen herumlaufe, ist aber alles super. Für das kommende Wochenende planen wir auch einen kleinen Ausflug in die Nähe von Seoul, was genaues steht aber noch nicht fest - das wird wohl sehr spontan, vielleicht auf eine Insel, zu einem Hot Spa oder was auch immer uns noch einfällt... Auf jeden Fall verspricht das wieder ein tolles Wochenende (und hoffentlich ein paar tolle Bilder für die Gallerie)!
Wir haben zuerst gestern daran gedacht, dass der Yellow Dust da sein könnte. Als Berit und ich gestern aus der Bib raus sind, war die Sonne zwar noch sichtbar, allerdings so von einem gelb-orangen Schleier umgeben, dass sie nicht mehr gestrahlt hat - den erhellten Sonnenball hat man gesehen, allerdings war das auch alles... Abends haben wir dann festgestellt, dass im Internet aktuell vom Yellow Dust die Rede ist und dass die Werte der Luftverschmutzung schon das erste kritische Level überschritten haben und die Risikogruppe, also z.B. Senioren, Kinder, Diabetiker, Herz- und Lungenkranke schon eine Maske tragen sollen. Im Internet gibt es eine stündlich aktualisierte Grafik mit den Verschmutzungswerten, da werde ich jetzt ab und zu einen Blick drauf werfen. Heute war der Wert bei 300 microgramm/m3, "unhealthy" und es wird empfohlen, lange und anstrengende Aktivitäten im Freien einzuschränken. Das nächste kritische Level ist bei 400 - das wird dann als "very unhealthy" bezeichnet und man soll keinen Sport mehr im Freien machen und lange und anstrengende Aktivitäten im Freien unterlassen (die Risikogruppe soll alle outdoor activities unterlassen). Ab einem Wert von 800 wird die Luftverschmutzung als "hazardous", also gefährlich eingestuft und man soll sich nur in Gebäuden aufhalten und die Aktivitäten auf einem niedrigen Level halten. Ich bin gespannt, bis zu welchem Level wir kommen und vor allem, wie lange das dann immer anhält - ob es nur tageweise ist oder man sich wirklich mehrere Tage am Stück geht.
Wer sich schonmal ein Bild (oder Video) vom Yellow Dust machen will, der kann in Google oder Youtube z.B. "Yellow Dust" oder "Yellow Sand" eingeben und sich einen Eindruck davon verschaffen.
Abgesehen von diesen "düsteren" Aussichten freue ich mich schon auf einen China-Trip Anfang Mai. Wir wollen zu acht - alles Deutsche ;-) - zuerst nach Peking, dann nach Shanghai und Hongkong mit einem Abstecher nach Macao - das ganze in insgesamt acht Tagen mit Flugzeug und Schiff. Die Idee hatten Justus und ein paar andere Jungs von der Ajou Uni in Suwon - und Berit und ich schließen uns dem sehr gerne an! Geplant hatte ich sowieso, mir Shanghai und Hongkong anzuschauen, aber in der Gruppe wird es glaube ich richtig schön und ich hätte wohl nicht noch Peking und Macao reingepackt. Die Organisation steht quasi auch schon - kommt alles von den Jungs, Berit und ich stimmen nur noch mit steigender Vorfreude zu ;-)!
Soviel zum aktuellen Stand in Seoul - abgesehen vom Yellow Dust, der etwas nervt weil ich permanent mit trockenem Hals und verklebten Augen herumlaufe, ist aber alles super. Für das kommende Wochenende planen wir auch einen kleinen Ausflug in die Nähe von Seoul, was genaues steht aber noch nicht fest - das wird wohl sehr spontan, vielleicht auf eine Insel, zu einem Hot Spa oder was auch immer uns noch einfällt... Auf jeden Fall verspricht das wieder ein tolles Wochenende (und hoffentlich ein paar tolle Bilder für die Gallerie)!
Dienstag, 17. März 2009
Wenn man als Europäerin im Club als "exotisch" betrachtet (angestarrt...) wird...
Ein kurzer Bericht von Samstagabend...
Zuerst wollten Berit, Justus und ich was essen in einem Restaurant in einer Art Kneipen- und Restauranteck in der Nähe von Berits und meiner Uni. Das Restaurant hat in den Tischen Grill- bzw. "Feuer"-stellen und wir haben schon von außen gesehen, dass es da ganz lecker aussehendes BBQ gibt - das wollten wir dann auch bestellen mit dem einzigen Hindernis, dass wir uns nicht auf koreanisch ausdrücken konnten und uns auch Englisch nicht weitergeholfen hat, weil in dem Restaurant niemand Englisch spricht. Wir haben es dann dadurch versucht, dass wir auf das Gericht in einem Wandbild zeigen. Die Bedienung hat uns dann irgendwas dazu gesagt und weil wirs nicht besser wussten haben wir einfach mal genickt - man will ja höflich sein.
Naja, wir haben dann kein BBQ bekommen sondern was anderes - Bulgogi. Ich weiß nicht, wie sie darauf gekommen ist aber wir hatten das Gefühl, sie will uns das einfach verkaufen und hat in uns leichte "Opfer" gefunden. Ok - wir hatten dann zwar kein BBQ, aber Bulgogi, was auch lecker ist - zumindest war Fleisch drin und natürlich gab es viel Gemüse. Das ganze wurde uns in die Mitte des Tischs gestellt in eine riesige Pfanne auf diese Feuerstelle - also zumindest den Effekt hatten wir und wurden letztendlich auch gut satt davon.
Als nächstes kam dann eine Kneipe eine Ecke weiter, in der es Soju natur und Soju mit Joghurt-geschmack gab. Soju ist Reisschnaps und hört sich vielleicht mit Joghurtgeschmack etwas komisch an, schmeckt aber sehr lecker!
Danach haben wir uns mit Hannah und einer Freundin von ihr getroffen, um schließlich mit der U-Bahn in ein Kneipen- und Clubviertel von Seoul zu fahren und nach einer Bar schließlich in einem Club zu landen. Eigentlich wollten wir den Abend nicht so lange ausdehnen, aber irgendwie wurde dann doch beschlossen, dass wir ihn in einem Club fortsetzen.
In dem Club... gibt es hauptsächlich männliche Besucher, zumindest sind mir die Horden auf der Tanzfläche aufgefallen. Diese Horden haben sich dann schlagartig zu uns umgedreht, als wir - "exotische" Mädels aus Europa und USA - auf die Tanzfläche sind. Allerdings bleibt es in koreanischen Clubs dann nicht beim hingucken, sondern es hängt einem fast permanent einer am Hintern - wortwörtlich! Und hier hilft es auch nicht, einen ablehnenden Blick zuzuwerfen oder denjenigen zu ignorieren, was uns dann schon sehr genervt hat mit der Zeit. Nichtsdestotrotz haben wir es dort noch einige Zeit ausgehalten und sind dann mit dem Taxi zurück in den Dorm gefahren - ja, mit dem Taxi, das hat uns für eine geschätzte 20-30-minütige Fahrt nur ca. 9 Euro gekostet, zu viert. Mit der U-Bahn wären wir nicht viel billiger weggekommen, abgesehen davon dass hier, in der Hauptstadt, weder U-Bahnen noch Busse zwischen Mitternacht und 5.30Uhr fahren...
Ich habe ja vor meiner Ankunft hier schon von der Sperrstunde im Dorm erzählt - man soll laut "dorm rules" (zum kaputtlachen, diese Regeln...) um 12.30 Uhr nachts im Zimmer und ruhig sein. - Das hört sich schlimm an, ist es aber nicht wenn man weiß, dass der Türöffner von innen funktioniert und man den Sensor über einen Karton, den man durch den Türschlitz schiebt, aktivieren kann. - Also Sperrstunde gibt es in dem Dorm eigentlich für niemanden...
Donnerstag, 12. März 2009
Alltagsgschichtn...
Nachdem ich jetzt schon zwei Wochen in Seoul bin wird es mal Zeit für eine weitere Berichterstattung...
Mittlerweile bin ich in einer Art "Alltag" angekommen, wobei der aber nicht vergleichbar ist mit einem Alltag in Deutschland. Jedenfalls habe ich einen gewissen Tagesablauf und fühl mich nicht mehr so arg als Touristin - insofern ich die Uni und bekannte Supermärkte nicht verlasse... Die Uni läuft jetzt auch seit zwei Wochen und ich bekomme wirklich alles mit, weil ja Anwesenheitspflicht ist - eine sehr interessante Erfahrung für mich ;-) Dadurch ergibt sich auch irgendwie der Alltag - ich muss unter der Woche immer irgendwann raus, in die Uni, dann treff ich mich meistens mit den anderen internationalen Mädels (Hannah, Berit und Carol) zum Lunch und dann geht es entweder irgendwann nochmal zu nem Kurs, in den Supermarkt oder irgendwo anders hin. Die Kurse in der Uni sind auch sehr interessant (meistens), deshalb ist die Anwesenheitspflicht nicht ganz so schlimm. Allerdings wäre es als Austauschstudent auch sehr schwer, unerkannt zu fehlen, weil man auffällt und der Prof dann gleich wüsste, wer fehlt...
Einen anderen Teil des Alltags der Koreaner habe ich gestern Abend kennen gelernt - das Essen und Trinkengehen nach der Arbeit bzw. nach der Uni zusammen mit dem Chef bzw. in unserem Fall dem Prof. Ich hatte zwar schon gelesen, dass es üblich ist, mit Kollegen und Chefs regelmäßig abends einen heben zu gehen, aber dann die Erfahrung, sich einfach mit dem Prof und den anderen Studenten direkt nach der Veranstaltung (die war abends) auf den Weg zu machen und dann neben allem möglichen zu Essen auch zwei riesen Pitcher Bier zu leeren fand ich schon interessant. Der Prof hat es mit uns dann allerdings nicht bis zu den Trinkspielen durchgehalten, die anscheinend immer präsent sind, sobald Koreaner bei Bier oder Soju zusammensitzen. Und bei diesen Trinkspielen geht es nur darum, möglichst schnell möglichst viel zu trinken indem z.B. reihum aufwärts gezählt wird und dann der, der die "31" sagt, trinkt. Sehr interessante Trinkkultur...
Soviel zu meinem Alltag - ich hoffe, dass ich in ein paar Tagen wieder dazu komme, was zu schreiben (wobei es mir ehrlich gesagt schwer fällt, den Überfluss an neuen Eindrücken in Worte geschweige denn Sätze oder Posts zusammenzufassen).
Mittwoch, 4. März 2009
Essen gut - alles gut
안녕하세요 alle zusammen...
Nach fast einer Woche komme ich hier im Land mit dem "falsch" stehenden Mond (der ist gedreht...) dazu, den Blog zu eröffnen. Ich kann ja mal von Anfang an loslegen...
Der Flug war ok - das koreanische Menü hat bis auf eine Ausnahme Lust auf mehr gemacht und bei der Aussicht beim Anflug auf Seoul hab ich mir nur gedacht, dass ich unbedingt ein Boot mieten muss, um auf diese Inseln vor der Küste zu fahren - hat sehr schön ausgesehen! Einziges Problem: mein fehlender Motorbootschein... Am Flughafen wurde ich dann von meiner Mentorin abgeholt und sie konnte gottseidank Englisch. Sie hat mir von der ersten Busfahrt, vom Einkaufen, Handy und Prepaid besorgen bis zum Internet-einrichten heute quasi bei allem geholfen - ohne sie wäre ich heute zwar Profi in der Zeichensprache aber in den letzten Tagen wohl vor Verzweiflung um zehn Jahre gealtert. Ohne Koreanisch ist es hier wirklich schwer, selbst an der Uni koennen die Leute nur selten Englisch. Zwar sind alle sehr hilfsbereit und engagiert wenn man was fragt oder verloren rumsteht, aber die Kommunikation geht dann eher mit Händen und Füßen voran oder sie begleiten einen gleich zu dem Gebäude das man sucht...
Den ersten Nachmittag hab ich damit verbracht, das nötigste einzukaufen und spät nachts noch meine Zimmermitbewohnerin, eine Amerikanerin, kennen zu lernen - ich hab da ja nicht mein eigenes Zimmer, aber die Mitbewohnerin ist nett und am gleichen Flur wohnen noch zwei andere Austauschstudentinnen, was das Wohnheimleben etwas verbessert. Zu dem Wohnheim gehört auch eine Cafeteria, in der es früh, mittags und abends Essen gibt - natürlich alles koreanisch, also auch früh Reis, Gemüsezeug, eine Art Fleischbällchen und (Fisch)suppe (die hab ich weggelassen...). Aber selbst mit Reis zum Frühstück kann ich mich hier anfreunden! Bis auf die eine Ausnahme aus dem Flugzeug (Gimchi) ess ich bisher auch alles und find es sehr lecker. Gimchi hatte noch ein paar Chancen, aber das geht einfach nicht...
Zur Uni: riiiiessig groß - der Wahnsinn! Kann ich gar nicht beschreiben, man läuft vom einen Ende zum anderen einfach mal 20 Minuten bergauf-bergab. An einem Ende (natürlich nicht das Ende, an dem mein Wohnheim ist) ist eine U-Bahnstation, aber es heißt eigentlich immer wenn ich irgendwo hin will Treppensteigen und Berge erklimmen. Ich hab allerdings noch Glück, dass ein Großteil meiner Kurse in Gebäuden in der Nähe des Wohnheims sind. Die Uni im Allgemeinen kommt mir sehr glorifiziert vor - ich weiß nicht, ob das nur von der Unileitung ausgeht oder allgemein so ist, aber allein die Verwaltungsgebäude finde ich schon sehr pompös (die Gebäude der Colleges Economics bzw. Business sehen ähnlich aus) - die bauen grad an nem 2. Verwaltungsgebäude (wozu auch immer...)
Die Stadt ist auch super - wahnsinnig groß und wo man hinsieht riessige Gebäude. Am Samstag waren wir in einem Tempel mitten in der Stadt - vor dem Tempel ist eine 5-spurige Straße und eine riesige Kreuzung und vom Tempel aus konnte man im Hintergrund die Türme der Stadt sehen.
Am Sonntag hatte ich dann noch eine koreanische Familienerfahrung - ich war mit meiner Mentorin bei einer ihrer Freundinnen in der Nähe von Seoul eingeladen und wir haben den Tag mit koreanischer Pizza (mit süßer Kartoffel im Rand), koreanischem Kartenspiel und am Ende koreanischem Barbeque (mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen!) verbracht. Also nach den letzten Tagen kann ich nur sagen, dass ich sowohl die Stadt als auch die Uni toll finde (die Kurse gestern und heute haben sich alle sehr gut angehört) und sogar das Essen find ich gut. Koreanisches Bier haben wir auch schon probiert und als ok eingestuft - ist natürlich essentiell... Und falls ich es mal nicht mehr in ein Restaurant oder die Cafete schaffen sollte, gibt es hier für alles einen Lieferservice - man kann sich sogar Bier oder was von McDonalds liefern lassen... Es soll mir also nicht mal an McDonals fehlen.
Nach fast einer Woche komme ich hier im Land mit dem "falsch" stehenden Mond (der ist gedreht...) dazu, den Blog zu eröffnen. Ich kann ja mal von Anfang an loslegen...
Der Flug war ok - das koreanische Menü hat bis auf eine Ausnahme Lust auf mehr gemacht und bei der Aussicht beim Anflug auf Seoul hab ich mir nur gedacht, dass ich unbedingt ein Boot mieten muss, um auf diese Inseln vor der Küste zu fahren - hat sehr schön ausgesehen! Einziges Problem: mein fehlender Motorbootschein... Am Flughafen wurde ich dann von meiner Mentorin abgeholt und sie konnte gottseidank Englisch. Sie hat mir von der ersten Busfahrt, vom Einkaufen, Handy und Prepaid besorgen bis zum Internet-einrichten heute quasi bei allem geholfen - ohne sie wäre ich heute zwar Profi in der Zeichensprache aber in den letzten Tagen wohl vor Verzweiflung um zehn Jahre gealtert. Ohne Koreanisch ist es hier wirklich schwer, selbst an der Uni koennen die Leute nur selten Englisch. Zwar sind alle sehr hilfsbereit und engagiert wenn man was fragt oder verloren rumsteht, aber die Kommunikation geht dann eher mit Händen und Füßen voran oder sie begleiten einen gleich zu dem Gebäude das man sucht...
Den ersten Nachmittag hab ich damit verbracht, das nötigste einzukaufen und spät nachts noch meine Zimmermitbewohnerin, eine Amerikanerin, kennen zu lernen - ich hab da ja nicht mein eigenes Zimmer, aber die Mitbewohnerin ist nett und am gleichen Flur wohnen noch zwei andere Austauschstudentinnen, was das Wohnheimleben etwas verbessert. Zu dem Wohnheim gehört auch eine Cafeteria, in der es früh, mittags und abends Essen gibt - natürlich alles koreanisch, also auch früh Reis, Gemüsezeug, eine Art Fleischbällchen und (Fisch)suppe (die hab ich weggelassen...). Aber selbst mit Reis zum Frühstück kann ich mich hier anfreunden! Bis auf die eine Ausnahme aus dem Flugzeug (Gimchi) ess ich bisher auch alles und find es sehr lecker. Gimchi hatte noch ein paar Chancen, aber das geht einfach nicht...
Zur Uni: riiiiessig groß - der Wahnsinn! Kann ich gar nicht beschreiben, man läuft vom einen Ende zum anderen einfach mal 20 Minuten bergauf-bergab. An einem Ende (natürlich nicht das Ende, an dem mein Wohnheim ist) ist eine U-Bahnstation, aber es heißt eigentlich immer wenn ich irgendwo hin will Treppensteigen und Berge erklimmen. Ich hab allerdings noch Glück, dass ein Großteil meiner Kurse in Gebäuden in der Nähe des Wohnheims sind. Die Uni im Allgemeinen kommt mir sehr glorifiziert vor - ich weiß nicht, ob das nur von der Unileitung ausgeht oder allgemein so ist, aber allein die Verwaltungsgebäude finde ich schon sehr pompös (die Gebäude der Colleges Economics bzw. Business sehen ähnlich aus) - die bauen grad an nem 2. Verwaltungsgebäude (wozu auch immer...)
Die Stadt ist auch super - wahnsinnig groß und wo man hinsieht riessige Gebäude. Am Samstag waren wir in einem Tempel mitten in der Stadt - vor dem Tempel ist eine 5-spurige Straße und eine riesige Kreuzung und vom Tempel aus konnte man im Hintergrund die Türme der Stadt sehen.
Am Sonntag hatte ich dann noch eine koreanische Familienerfahrung - ich war mit meiner Mentorin bei einer ihrer Freundinnen in der Nähe von Seoul eingeladen und wir haben den Tag mit koreanischer Pizza (mit süßer Kartoffel im Rand), koreanischem Kartenspiel und am Ende koreanischem Barbeque (mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen!) verbracht. Also nach den letzten Tagen kann ich nur sagen, dass ich sowohl die Stadt als auch die Uni toll finde (die Kurse gestern und heute haben sich alle sehr gut angehört) und sogar das Essen find ich gut. Koreanisches Bier haben wir auch schon probiert und als ok eingestuft - ist natürlich essentiell... Und falls ich es mal nicht mehr in ein Restaurant oder die Cafete schaffen sollte, gibt es hier für alles einen Lieferservice - man kann sich sogar Bier oder was von McDonalds liefern lassen... Es soll mir also nicht mal an McDonals fehlen.
P.S.: Bilder folgen hoffentlich noch ein paar, wenn es das Internet hier zulässt.
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